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Die Urlaubstage sind gezählt

September 9, 2020 | Karriär & Jobsich | Nathalie Burg

Wenn es wieder heißt: „Back to work!“

Nach dem langen Sommer dürfte es für die meisten Arbeitnehmer in den kommenden Wochen wieder heißen: Wecker stellen und früh aufstehen, denn die Arbeit ruft!

Um ohne Stressgefühl und mit dem richtigen Fuß die Arbeit nach einem erholsamen Urlaub wieder aufzunehmen, sollten Arbeitnehmer folgende praktische Tipps beachten:

Vor dem Urlaub:

Um bei der Rückkehr jeglichen Stress zu vermeiden, sollten alle Aufgaben erledigt werden bevor es in den wohlverdienten Urlaub geht. Auch die Kollegen sollten rechtzeitig über etwaige Abgabetermine informiert werden, sodass auch sie keinem unnötigen Stress ausgesetzt sind.

Früh aufstehen:

Ausschlafen war gestern. Für eine erfolgreiche Rückkehr zum Arbeitsplatz empfiehlt es sich daher, sich, wenn möglich, bereits zwei, drei Tage vor Wiederaufnahme der Arbeit wieder an den alltäglichen Schlafrhythmus zu gewöhnen. Wem das frühe Aufstehen besonders schwerfällt, der sollte am besten am ersten Arbeitstag einige Minuten mehr einberechnen und sich mit einer leckeren Tasse Kaffee oder einem ausgiebigen Frühstück eine Freude machen, um vergnügt in den Tag zu starten.

Einen Übergangstag einplanen:

Im Urlaub verreisen ist heute gang und gäbe. Es gibt keine angenehmere Lösung, dem Alltag eine Zeit lang zu entfliehen. Umso größer ist die Umstellung auf die Wiederaufnahme des Jobs am Folgetag der Rückkehr aus dem Strandurlaub.

Reisende sollten sich daher auf jeden Fall einen Übergangstag zwischen Rückkehr und Arbeitsaufnahme gönnen, vor allem wer etwas weiter verreist, kann so einen unangenehmen Jetlag vermeiden.

Nach dem Urlaub ist bekanntlich auch vor dem Urlaub.

Ende der Woche:

Oft kann es helfen, den ersten Arbeitstag auf einen Donnerstag oder gar Freitag zu legen. Da nur ein bis zwei Tage der Woche verbleiben, hat man einen entspannteren Start in den Arbeitsalltag und das Wochenende direkt vor sich, an welchem man sich noch etwas ausruhen kann.

Nichts erzwingen:

Das erscheint den meisten erst einmal kontraproduktiv, aber es ist wichtig, sich selbst auch Zeit zu lassen, wieder in den normalen Tagesablauf hineinzufinden und sich selbst nicht zu sehr unter Druck zu setzen.

Bereits im Laufe der ersten Woche wird sich der eigene Körper auf diese Weise wieder an die Situation gewöhnen und die Arbeit wird einem schnell wieder ganz leicht von Hand gehen.

Wichtiges auflisten:

Gerade die ersten Tage nach längerer Abwesenheit sind die stressigsten. Papierkram hat sich aufgehäuft und im Posteingang stauen sich die E-Mails. In dem Fall gilt es, einen klaren Kopf zu bewahren. Eine klassische To-do-Liste kann da sehr hilfreich sein. Alle zu erledigende Aufgaben können so nach Dringlichkeit sortiert, und damit eine nach dem anderen erledigt werden.

Verpasstes aufarbeiten:

Je länger der Urlaub, umso größer die Entspannung – aber umso mehr hat man am Arbeitsplatz verpasst. Um Geschehenes aufzuarbeiten und wieder schnellstmöglich auf dem letzten Stand der Dinge zu sein, können gemeinsame Mittagessen mit den Kollegen hilfreich sein. Das gibt einem ebenfalls die Gelegenheit, über den vergangenen Urlaub zu reden, die Stimmung mit interessanten Geschichten aufzulockern und so seine sozialen Kontakte zu pflegen.

Vorbereitung:

Nach dem Urlaub ist bekanntlich auch vor dem Urlaub. Die Erfahrungen der letzten Auszeit können Arbeitnehmer mit auf den Weg nehmen, um für zukünftige Urlaubstage besser vorbereitet zu sein. Was hat dieses Jahr besonders gut geklappt und sollte auf jeden Fall wiederholt werden? Was könnte man noch besser machen, um einen reibungslosen Ablauf im Büro während der eigenen Abwesenheit zu gewährleisten? Häufen sich bei der Rückkehr Aufgaben und Termine, ist das möglicherweise ein Zeichen dafür, dass vor dem Urlaub nicht genügend Vorbereitungen getroffen worden sind.

Den Urlaub mitbringen:

Damit die gute Stimmung und das entspannte Gefühl nach dem Urlaub länger halten, dafür können kleine Mitbringsel oder ausgedruckte Fotos sorgen. Diese sorgen ebenfalls ganz bestimmt für Gesprächsstoff und sind die optimalen Eisbrecher zwischen Kollegen. Und die Erinnerung an den letzen Urlaub versüßt einem garantiert die Wartezeit auf den nächsten.

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