Rechtschreipvehler – unbedingt vermeiden!

9. Mai 2018 | Lebenslauf | Christopher Arimont

Durch korrekte Ausdrucksweise hebt man sich im Bewerbungsverfahren vom Umfeld positiv ab.

Rechtschreibfehler unterlaufen Jedem. Aufgrund von Müdigkeit, infolge von Stress, einer kleinen Unaufmerksamkeit im Eifer des Gefechts etc. schleicht sich ein Tippfehler in den Text ein. Das wirkt sich im Leben nicht besonders dramatisch aus.

In einem Lebenslauf jedoch, in einem Begründungsschreiben, bzw. jeder anderen Informationsübermittlung an einen möglichen Arbeitgeber, sind Rechtschreibfehler eine unangenehme Sache.

Bedeutet dies jedoch, dass sich dies so nachteilig auswirkt, dass die Bewerbung automatisch zur Seite gelegt wird?

A priori lautet die Antwort: Ja. Aber alles hängt von dem jeweiligen Beruf ab, von den genauen Anforderungen des Personalverantwortlichen und von den jeweiligen Schreibfehlern. Einige sind eher zu entschuldigen als andere. Rechtschreibfehler in einer E-Mail oder einer SMS sind eher entschuldbar. Schwerwiegende Konjugationsfehler fallen jedoch direkt ins Auge und die Personalverantwortlichen werden diese kaum unbeachtet lassen.

Tatsache ist, dass die unterlaufenen Fehler – vor allem in einem Lebenslauf und Begründungsschreiben - mangelnde Professionalität belegen. Diese Fehler können nach Ansicht zahlreicher Personalverantwortlicher auf eine mangelnde Genauigkeit verweisen. Folgende Frage stellt sich: Falls ein Bewerber bzw. eine Bewerberin bei der ersten Kontaktaufnahme mit dem Unternehmen nicht sorgfältig genug ist, wird er bzw. sie es nicht auch bei der Arbeitsleistung im Unternehmen sein? Manche Unternehmen gehen diesbezüglich so vor, dass sie von den Bewerber/-innen beim Vorstellungsgespräch verlangen, an einem Rechtschreibtest teilzunehmen.

Wie vermeidet man nun Rechtschreibfehler? Das erneute Überprüfen des Geschriebenen ist von zentraler Bedeutung. Empfehlenswert ist, dass man seine Texte mehrfach liest (eventuell erledigt dies dann eine andere Person, denn es kommt vor, dass man seine eigenen Fehler nicht erkennt); dabei sollte zwischen jeder Textüberprüfung ein ausreichend langer Zwischenraum liegen, und der Kopf sollte ausgeruht sein. Im Zeitalter des Internets ist ja ein problemloser und schneller Zugriff auf die Websites von larousse.fr, bescherelle.com, reverso.net oder – für die deutsche Sprache - duden.de- möglich. Diese wundervollen Hilfsmittel warten nur darauf, genutzt zu werden.

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