Work smarter, not harder!

3. Juli 2018 | Karriere & Jobsuche |

Wie man im Personaleinstellungsverfahren gezielt auf sich aufmerksam macht

Hier einige Vorschläge, wie man sich - in jedem Abschnitt des Einstellungsverfahrens – gegenüber dem Umfeld der Mitbewerber/-innen – abhebt.

Damit eine Bewerbung nicht in der Masse der Einsendungen untergeht, berücksichtige man einige einfache Tipps:

Qualität ist wichtiger als Quantität!

Das Zusenden von dutzenden Bewerbungen für Stellen, die dem eigenen beruflichen Profil kaum entsprechen, bedeutet Zeitvergeudung und ist wenig effizient. Das Internet hat aufgrund der schnellen Datenübermittlung dazu beigetragen, dass sich diese Verhaltensweise stärker entwickelte. Es ist ratsam, dass der Bewerber bzw. die Bewerberin nach dem geeigneten Unternehmen und dem optimalen Arbeitsangebot sucht und darauf verzichtet, allen Personalverantwortlichen dieselbe standardisierte Bewerbung zuzusenden.

Die mittels Internet versandte Datei des Lebenslaufes sollte ein adäquates Format aufweisen (im Allgemeinen bedeutet das: .doc oder.pdf ). Es sollte kein zu großes Datenpaket erstellt werden. Die Bezeichnung der Datei sollte es dem Personalverantwortlichen zudem erlauben, dass er bei der Ablage der Dokumente Zeit spart. Statt eine Datei mit „CV2017_OK_version2.doc“ zu benennen, sollte man sich für folgende Art mit Namensnennung entscheiden: „CV-Name-Vorname.doc“.

Erhält der Bewerber bzw. die Bewerberin seitens des Arbeitsgebers einen Telefonanruf, erinnert sich aber dann nicht mehr, um welche Stelle, auf die man sich beworben hat, es sich konkret handelt, so kann das einen Punkteverlust bedeuten. Den Überblick behält man mit der Überprüfung und Erfassung sämtlicher Bewerbungen (beispielsweise mittels Excel).

Den Überblick behält man mit der Überprüfung und Erfassung sämtlicher Bewerbungen.

Nimmt man Kontakt mit einem Personalverantwortlichen auf, dann zeigt das eine entsprechende Motivation und ein ausgeprägtes Interesse an der ausgeschriebenen Stelle. Man kann sich so vergewissern, dass die Bewerbung korrekt berücksichtigt wurde. Dies ist ein einfacher Tipp, wie man an die Spitze des Dokumentenstapels gelangt. Ratsam ist, auf diese Weise per E-Mail zu verfahren, wenn man zwei oder drei Wochen nach Versand der Bewerbung keine Antwort erhalten hat. Bitte aber beachten, dass sich dies nicht zu einer Art von Belästigung entwickelt.

Versendet man nach dem Vorstellungsgespräch eine E-Mail, in der man sich bedankt, so ist dies eine Form der Höflichkeit bzw. zeigt zusätzlich, dass man motiviert ist. Falls der für die Einstellung Verantwortliche um die Zusendung von Infos, wie beispielsweise Referenzen, Verwaltungsdokumenten etc. gebeten hat, so kann man ihm nochmals für den Termin danken. Mittels dieser einfachen Mitteilung kann man bei dem Personalverantwortlichen positiv in Erinnerung rufen und auf subtile Art Pluspunkte einheimsen.

verwandte Artikel