Restaurator/-in von Kunstwerken

12. Juli 2018 | Berufsbilder |

Ob es sich nun um kleine oder sehr große Gemälde handelt, deren Farben im Laufe der Zeit nachgedunkelt oder gelblich wurden, um eine durch Umweltverschmutzung abgestumpfte Skulptur, einen zerbrochenen Tonkrug, eine beschädigte Vase oder ein beschädigtes Möbelstück - die Aufgabe eines Restaurators von Kunstwerken besteht darin, diesen Gegenständen sozusagen eine ‚zweite Jugend‘ zu verleihen. Andernfalls würden diese Gegenstände in einem dunklen Loch oder in einer Ecke untergehen. Zu diesem Arbeitsbereich gehören: die Holzvergoldung, Kunstschmiedearbeiten, Schreinereien, Keramik- oder Bronzekunst. Dies alles sind wenig bekannte Spezialgebiete, und doch können Restauratoren von Kunstwerken hier Erstaunliches leisten.

Die sich in schlechtem Zustand befindlichen, vergilbten oder glanzlosen Gemälde, Möbel oder Bildertapeten können zu ‚neuem Leben‘ erweckt werden. Dazu muss man deren Zustand genauestens untersuchen. Im Rahmen unterschiedlicher Behandlungen kann man ihr ursprüngliches Aussehen wieder herstellen, ohne dabei ihre Merkmale, Ästhetik oder ihre Geschichte zu beeinträchtigen.

Der Kunstrestaurator ist alles in einer Person: Historiker, Wissenschaftler und auch Handwerker. Er kann als Freiberufler tätig sein, Angestellter oder Beamter sein. Er arbeitet im Auftrag von Museen, Antiquaren, Gebietskörperschaften oder Privatpersonen.

Die Ausbildung der Restauratoren von Kunstwerken erfolgt in Kunsthochschulen bzw. in anderen Bildungsstätten.

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