Modedesigner
Eine Modeschau ist eine Art von Aufführung. Hier zeigt sich die künstlerische Kreativität durch originell kombinierte Formen, Farben und Stoffe. Zwecks Umsetzung der kreativsten Ideen muss man Talent besitzen und zudem mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität stehen.
Die Mode-Designer sind nicht im stillen Kämmerlein tätig. Sie müssen die Beschaffenheit der Textilien perfekt kennen, um sich mit den Produktionsverantwortlichen kompetent auszutauschen. Dies gilt vor allem, wenn sie im Bereich der Standardkollektionen tätig sind. Sie müssen sich kundenorientiert verhalten und die Frage stellen: Was wünscht der Kunde? Diese Themen besprechen sie mit den für die Kollektionen zuständigen Direktoren. Diese werden ihrerseits von Produkt-Managern unterstützt.
Zu den Aufgabenbereichen der Designer gehören die Kreation von Kleidern, Hüten, auch Schmuckstücken, Schuhen, Accessoires, Parfüms, Haarfrisuren etc. Der Modeschöpfer muss seine Ideen vor allem kompetent zeichnerisch zu Papier bringen und skizzieren können.
Sämtliche Materialien kommen in Betracht: Textil, Leder, Kunststoff, Metall.
Die Mode hängt aber keinesfalls nur vom Talent der Designer ab. In der Pret-à-porter-Industrie stellen die Arbeiternehmer bzw. Techniker die Erzeugnisse der Kollektionen ausgehend von den Modellen her. Diese werden dann in allen Größen entwickelt. Sämtliche Materialien kommen in Betracht: Textil, Leder, Kunststoff, Metall.
Auch wenn diese Branche in einem gewissen Glanz erscheint, so bleibt die Modebranche dennoch ein Wirtschaftszweig wie jeder andere, in dem auf den Verkauf der Waren und das Marketing zu achten ist. Dies sollten alle diejenigen beherzigen, die nicht das Format eines Designers besitzen, aber dennoch in der Modebranche arbeiten möchten.
