Kranführer/-in
Ein Kranführer ist für das Handling schwerer Lasten zuständig. Er hebt diese – in seiner Kabine oben im Kran sitzend- vom Boden an. Er verteilt auf Baustellen Werkstoffe und transportiert vorgefertigte Teile. Auf den Baustellen ist diese Arbeitskraft einfach unentbehrlich. Er hat zudem für die erforderliche Sicherheit zu sorgen.
Der auf seinem Arbeitsplatz in beeindruckender Höhe sitzende Kranführer wirkt wie ein Akrobat. Die Ausübung dieses Berufs ist mit Risiken verbunden. So muss der Kranführer bei einer Windstärke von 70 km die Kranarbeiten einstellen. Der Kranführer muss die Vorgänge in seinem Umfeld visuell gut wahrnehmen können, sollte seine Arbeit ohne Hektik und mit kühlem Kopf erledigen. Ihn darf kein Schwindelgefühl überkommen. Er ist für die Wartung seiner Maschine verantwortlich. Es ist ihm jederzeit bewusst, dass eine exakte Funktion derselben unbedingt zu gewährleisten ist, damit für die Mitarbeiter-Teams die erforderliche Arbeitssicherheit gegeben ist. Viele Arbeitsnehmer dieses Wirtschaftszweiges erhielten ihre Ausbildung „von der Pike auf“. Ein Kranführer arbeitet übrigens unter der Verantwortung eines Bauleiters.
Er verteilt auf Baustellen Werkstoffe und transportiert vorgefertigte Teile.
Es gibt in jedem Jahr mehrere Kranführerstellen, die nicht besetzt werden können. Die Arbeitgeber findet man in der Bauindustrie, in Hafengebieten und in den Streitkräften (Heer).
Die Ausbildung zum Kranführer wird im Großherzogtum beispielsweise vom Luxemburger Lifelong Learning Center oder dem in Bettembourg ansässigen Institut de Formation Sectoriel du Bâtiment angeboten.
