Forstarbeiter/-in

16. Juli 2018 | Berufsbilder |

Forstarbeiter, Baumpfleger oder Holzfäller sorgen in ihrem Arbeitsalltag für die Instandhaltung bzw. die Bearbeitung großer Waldbestände. In diesem Beruf ist man stets an der frischen Luft. Man ist auch Regen, Schnee oder Wind ausgesetzt.

Der die Natur liebende Waldarbeiter ist also bei allen Witterungsbedingungen und unabhängig von der Jahreszeit im Dienst. Ein Holzfäller pflegt die Wälder mittels Motorsäge. Ist ein Baum zu fällen, so leitet der Waldarbeiter die entsprechenden Maßnahmen, wobei er – zwecks Vermeidung von Unfällen - die Sicherheitsbestimmungen strikt beachtet. Dann schneidet und zerkleinert er die Äste und schichtet Holz in Raummetern auf.

Ein Holzfäller pflegt die Wälder mittels Motorsäge.

Immer mehr Holzfäller machen sich selbstständig. Deshalb sollten sie über Grundkenntnisse der Buchhaltung und des Managements verfügen. Zu den Aufgaben eines Forstarbeiters gehört, dass er Anpflanzungen instand hält, Gestrüpp entfernt und für Wiederaufforstung sorgt. Er ist zudem an der Raumordnung des Waldbereichs beteiligt (dies betrifft Straßen, Gräben, Erdbauarbeiten etc.). Er kann die unterschiedlichen Baumarten kompetent unterscheiden, erkennt vorhandene Krankheiten und sorgt für entsprechende Gegenmaßnahmen.

Ein Forstarbeiter gehört unter Umständen einem Team an, arbeitet in einer Baumschule, einem Unternehmen zur Wiederaufforstung, bei einem Waldeigentümer, einem Forstwirtschaftsbetrieb oder ist im Staatsdienst tätig. Die diesbezüglichen Ausbildungen finden im Weiterbildungszentrum CNFPC in Ettelbruck statt.

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