Buchbinder/-in

10. Juli 2018 | Berufsbilder |

Der Buchbinder trägt zum Schutz der Bücher bei und verlängert dadurch deren Lebensdauer. Er bindet die Blätter eines Buches zusammen und verschönert diese, indem er sie mit Feingold vergoldet. Außerdem befasst er sich mit der Reparatur beschädigter Werke und restauriert alte Bücher.

Der Buchbinder arbeitet mit hoher Exaktheit und erledigt das Auseinandernehmen und Zusammenlegen der Buchseiten genau und ohne Zeitverlust. Er nimmt die Buchseiten einzeln aus dem Einband, reinigt sie, dann fügt er sie im Klebe- oder Heftverfahren wieder zusammen. Dieser Handwerker befasst sich heutzutage vor allem mit neueren Werken, wie beispielsweise den in Bibliotheken aufbewahrten beschädigten Büchern. Er kümmert sich allerdings auch um seltene und wertvolle Bücher. Er vergoldet sie, um ihnen wieder ihr ursprüngliches Aussehen zu verleihen. Diese Tätigkeit, in der man überlieferte Arbeitsmethoden und Kompetenzen anwendet, beruht vor allem auf Handarbeit.

Außerdem befasst er sich mit der Reparatur beschädigter Werke und restauriert alte Bücher.

Der Buchbinder kann sich spezialisieren, beispielsweise Bücher komplett binden. Dazu nutzt er für die Umschläge vor allem solide und strapazierbare Materialien (wie etwa Leinen und kostengünstiges Leder). Hierzu ist dann keine große Kreativität erforderlich. Er arbeitet vor allem für Bibliotheken, für die Archive von Ministerien, die Stadtverwaltungen, Sammlungen etc. Der im Hinblick auf den Druck, die Ziselier- und Vergoldungsarbeit etc. modernste Techniken einsetzende Buchbinder muss über gute feinmotorische Fähigkeiten verfügen und konzentriert arbeiten. Ausgebildet wird er in Kunsthochschulen oder sonstigen Fachschulen.

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