Sich selbst in Frage stellen

Kommt man bei der Arbeitssuche nicht voran, müssen einige Punkte geändert werden

Ein Rekrutierungsprozess ist selten eine kurze Sache und verläuft immer in mehreren Etappen: Lesen der Lebensläufe, Aussortieren der Bewerbungen, ein erstes Telefongespräch, das Bewerbungsgespräch ... Während jeder dieser Etappen kann eine Bewerbung aussortiert werden. Um das Ende dieses Prozesses zu erreichen, sollte man sich bei jeder Etappe infrage stellen.

Antwortet man auf Jobangebote, erhält aber nie eine Antwort, kann dies an der Zielgruppe liegen. Vielleicht passt das Profil nicht wirklich zum Angebot. Deshalb sollte man sich Angebote gut auswählen und die Bewerbung für jede Stelle genau kalibrieren.

Erhält man nur negative Antworten, liegt dies daran, dass das Profil aktuell nicht gesucht wird, oder einige Kompetenzen fehlen. In diesem Fall kann man seine Suche erweitern und gleichzeitig seine Kompetenzen ausbauen, wie zum Beispiel Sprachkenntnisse.

Gelangt man bis zu einem Gespräch, ist dies ein gutes Zeichen. Bleibt es aber nur dabei, ist es möglich, dass der Grund dazu das eigene Verhalten während dieses Gesprächs ist: Zögern bei Antworten, zu viel oder zu wenig reden, schlechte Vorbereitung oder sogar ein zu arrogantes Auftreten können einen negativen Einfluss auf die endgültige Entscheidung haben. Auf die Wortwahl achten, die richtigen Fragen stellen und Antworten geben – so kann man seine Chancen verbessern.

Ist man Teil der Endauswahl aber nicht mehr, kann dies an der Gehaltsvorstellung oder anderen Forderungen liegen. Zeigt man hier Flexibilität, kann sich dies positiv auswirken.

Man sollte bei Ablehnung auch nie zögern, nach dem Warum zu fragen. Dadurch kann die Bewerbung nämlich für zukünftige Angebote nur noch verbessert werden und schließlich zu einem Happy End führen.pac