Laurent Meunier von Paramedicus

Sie üben die Funktion des Leiters des Finanz- und Personalwesens aus. Wie kamen Sie in diese mehrere Aufgaben beinhaltende Funktion?

Meine berufliche Karriere begann in der Finanzabteilung des Unternehmens Arbed. Als dieser Konzern dann von den Unternehmen Arcelor bzw. Mittal übernommen wurde, erstellte ich – unter anderem drei Jahre lang in Kanada – ein internes Audit. Im Anschluss an eine Tätigkeit im Unternehmen Paul Wurth, ebenfalls mit der Erstellung interner Audits befasst, aber auch im Risiko-Compliance-Management tätig, wurde ich schließlich Mitarbeiter des Unternehmens Paramedicus. Dies eröffnete mir die Möglichkeit, meine Erfahrungen direkt für personenbezogene Dienstleistungen einzubringen.

Welche beruflichen Profile suchen Sie?

Als ich in das Unternehmen Paramedicus eintrat, hatte dieses 15 Beschäftigte. Heute sind wir fast 40 Personen. Um ein derartiges Wachstum bewältigen zu können, sind konkrete unterstützende und beratende Verfahren erforderlich. Im Allgemeinen benötigen wir Personal, das im medizinischen und Pflegebereich entsprechende Erfahrungen besitzt: Krankenschwestern, Krankenpfleger, Pflegehelfer, Lebensbetreuer/-innen oder auch sozialfamiliäres Unterstützungspersonal (aides socio-familiales). Personalbedarf besteht aber auch in der Verwaltung, zudem im Sekretariat, im Marketing, in der Kommunikation und aktuell vor allem im Personalwesen.

Worin bestehen für Sie die wichtigsten Kriterien bei der Einstellung eines Bewerbers bzw. einer Bewerberin?

Unsere vor Ort tätigen Mitarbeiter/-innen sind ja im engsten Privatbereich der von ihnen betreuten Personen tätig. Daher benötigt man arbeitstechnische Erfahrungen, muss mehrsprachig sein, mehrere Fachgebiete beherrschen und flexibel sein; außerdem muss man sich auf außerplanmäßige Ereignisse einstellen und vor allem leistungsbereit, motiviert und optimistisch eingestellt sein – nur so kann man die Patienten mit optimalen Dienstleistungen versorgen.