Hebamme

Die Hebamme kümmert sich um die Lage der Frauen nach einer normalen Schwangerschaft. Sie bietet medizinische Dienstleistungen (Ultraschalluntersuchung, Analyse von Risikofaktoren etc.) und psychologische Unterstützung (psychologische Beratung künftiger Mütter bzw. Eltern, Sitzungen zur Vorbereitung der Niederkunft etc.) an.

Im Krankenhaus kümmert sie sich lediglich in 70% der Fälle um die Entbindung. Sie überwacht die Entwicklung des Kindes bis zur Geburt. Bei auftretenden Problemen kann sie sich an einen Gynäkologen bzw. einen Chirurgen wenden. Nach erfolgter Geburt des Kindes überprüft sie dessen Gesundheitszustand, sorgt für die Betreuung während der ersten Tage und kümmert sich erforderlichenfalls um die Gesundheit der Mutter. Als freiberuflich Tätige arbeitet sie alleine bzw. mit einem Partner oder in einem Geburtenhaus, damit eine maximale Unterstützung erfolgen kann.

Für ein vertrauensvolles Verhältnis zur Gebärenden sind die Gesichtspunkte von Hilfe, Unterstützung, Einfühlungsvermögen und Verfügbarkeit von zentraler Bedeutung. Körperliche und auch nervliche Belastbarkeit, Verantwortungsbewusstsein und die Fähigkeit, Ausgeglichenheit zu bewahren, sind – auch angesichts ungeregelter Arbeitszeiten – erforderlich. Die Hebamme kann sich beruflich unter anderem in Richtung von Forschung, Lehre oder Kinderheilkunde orientieren. Vorausgesetzt wird eine mindestens fünfjährige Ausbildung, d.h. die künftige Hebamme verbringt ein Jahr im Bereich des medizinischen Studiums, und wird dann vier Jahre in einer Hebammenschule weiter qualifiziert.