Stadtplaner/ -in

Die Stadtplaner/-innen untersuchen funktionale Bereiche des städtischen Raumes und planen deren Weiterentwicklung. Sie sorgen für die Konzeption und die Vorbereitung der Szenarien für die Organisation der Städte in einem bestimmten Umfeld und gehen dabei konzeptionell von den politischen Vorhaben, die die Volksvertreter bestimmen, aus.

Im Rahmen ihres Projektaufbaues achten die Stadtplaner/-innen sowohl auf das Gesamtprojekt als auch auf das kleinste Detail. Sie müssen die Aspekte von Wohnraum, Beschäftigung, Transportwesen, öffentlichen Einrichtungen, sozialem Zusammenleben, Umweltbelangen etc. zusammenhängend sachdienlich berücksichtigen. Sie arbeiten auf der Basis eines Pflichtenheft und kooperieren eng mit unterschiedlichen städtischen Beteiligten.

Die adäquate Beobachtung der Veränderungen im Territorium, aktives Zuhören und überzeugendes Argumentieren (sowohl schriftlich als auch mündlich) sind für die Ausübung dieses Berufes von zentraler Bedeutung. Die Stadtplaner nutzen dabei die Instrumente der räumlichen Präsentationen. Sie arbeiten in Teams und müssen fähig sein, in ihrem Alltag mit unterschiedlichen Gesprächspartnern (Volksvertreter, Juristen, Einwohner) zu interagieren.

Sie besitzen gute Kenntnisse der Verwaltungsverfahren und der Vorschriften, die den Rahmen der Stadt- und Territorial-Politiken bestimmen. Sie beherrschen zudem Softwareprogramme, wie etwa CAO und DAO-Software (Computergestützte Konzeption und Zeichnung), SIG/GIS (geografische Informationssysteme) und haben außerdem gute Computergrafik-Kompetenzen.