Die Macht der Schriftarten

Das Schriftbild hat einen direkten Einfluss auf den Lebenslauf und das Bewerbungsschreiben

Beim Schreiben eines Lebenslaufes oder Bewerbungsschreibens kommt früher oder später die Frage der Schriftart auf. Oder auch nicht. Es ist aber immer gut, sich wenigstens kurz mit dem Thema auseinanderzusetzen. Denn nicht nur der Text an sich übermittelt eine Nachricht, sondern auch die Form, in der er abgebildet wird. Textverarbeitungsprogramme bieten standardmäßig eine gewisse Anzahl an Schriften an.

Andere können auf speziellen „Font“-Seiten (wie dafont.com) problemlos und meist gratis heruntergeladen werden und müssen anschließend in den Font-Ordner des Computers kopiert werden. Obacht jedoch bei solchen Schriften, denn sie werden nur auf Computern angezeigt, auf denen sie auch installiert sind!

Aber welche sind für eine Bewerbung geeignet und welche nicht? Alles hängt natürlich vom Bild ab, das man vermitteln möchte. Will man modern, klassisch, seriös oder ausgefallen rüberkommen? Prinzipiell kann man Schriftarten in vier große Kategorien einteilen: Mit oder ohne Serife (die kleinen Querstriche am oberen oder unteren Ende der Buchstaben), kalligrafie- oder fantasieartig.

Schriften wie Arial, Calibri oder Verdana wirken modern. Cambria, Didot oder Garamond wirken klassisch und elegant. Kalligrafie- und Fantasieschriften sollte man allerhöchstens für Titel benutzen und auch nur, wenn es der angestrebten Arbeitsstelle entspricht. Eher vermeiden sollte man Schriften wie Times New Roman (zu verbraucht), Courier New (zu gestellt) oder Comic Sans (nie im Leben!).
Die allgemeine Faustregel bei einer Bewerbung lautet: Die Leserlichkeit des Textes muss leicht und angenehm sein. Alles andere macht wenig Sinn.pac