Foto auf Lebenslauf, ja oder nein? Wenn ja, in welcher Form?

Spieglein, Spieglein an der Wand

Der Lebenslauf stellt beim Bewerbungsprozess ganz klar die Identitätskarte dar.

Wie bei einem Personalausweis sind alle wichtigen und notwendigen Informationen darauf enthalten. Natürlich fehlt da auch nicht das Foto. Wenn in manchen Ländern eher unüblich, – durch gesetzliche Vorgaben zur Abschwächung von Diskrimination – ist es zumindest in den meisten europäischen Ländern – mit Ausnahme von Irland, Großbritannien, Niederlande und Schweden – gang und gäbe, ein Eigenporträt hinzuzufügen.

Hat man sich einmal für das Foto entschieden, steht die Frage „Wie?“ offen. Vieles hängt vom Arbeitsangebot ab. Für einen Finanzjob präsentiert man sich nämlich anders als für einen Erzieherjob. Auch die angestrebte Position stellt einen Unterschied dar. Dies hat einen Einfluss auf die Kleider- sowie die Hintergrundwahl.

Wenn das Bild sich auch hauptsächlich auf das Gesicht konzentriert, bleibt die Kleidung doch sichtbar. Die Frisur sollte in allen Fällen gepflegt sein, Make-up und Schmuck dezent bleiben und der Hintergrund das Gesamtbild nicht stören.

Ein Lächeln ist auf alle Fälle erwünscht, sollte aber nicht gestellt wirken, da Natürlichkeit immer gut ankommt.

Das Lächeln sowie die Haltung helfen beim Vermitteln von Selbstsicherheit und Einsatzbereitschaft. Idealerweise sollten Fotos entweder von einem Profi oder zumindest mit einem guten Fotoapparat geschossen werden.

Unscharfe Bilder oder schlechte Handyfotos strahlen keine Professionalität aus. Zu guter Letzt sollte man aktuell bleiben, damit zwischen dem Bild und der Person kein zu großer Unterschied besteht.pac