Zusammenhalt in der Möbelbranche

Fachwissen, Zuverlässigkeit und Qualität ermöglichen es dem Sektor, sich weiterhin zu behaupten

VON CHRISTOPHER ARIMONT

Die Möbelbranche ist ein fester Bestandteil der luxemburgischen Wirtschaftslandschaft. Seit den siebziger Jahren haben sich die verschiedenen Akteure zusammengeschlossen, um gemeinsam an einem Strang zu ziehen.

So wurde im Jahre 1990 die Fédération Luxembourgeoise de l’Ameublement – kurz FEDAM – als Verband der verschiedenen Unternehmen der Branche aus dem Bewusstsein heraus gegründet, dem Sektor einen besseren Zusammenhalt zu garantieren.

Mit den Jahren ist die Zahl der verschiedenen Mitgliederfirmen kontinuierlich gestiegen und liegt zum heutigen Stand bei 52. Der Möbelsektor ist umfangreich und so besteht in Bezug zum Arbeitsmarkt eine große Auswahl an Beschäftigungsmöglichkeiten. Diese reicht von Möbel-, Küchen- und Betten- bis hin zu Einrichtungshäusern für den Innen- sowie den Außenbereich.

Genaue Angaben zur Anzahl der Arbeitskräfte liegen nicht vor, der Wirtschaftssektor gehört aber durch seine zahlreichen Mitglieder zu den entscheidenden Arbeitgebern in der luxemburgischen Landschaft. Da die Nachfrage nach Einrichtungselementen nicht nachlässt, bleibt die Branche in einer konstanten Stabilität, selbst großen, multinationalen Gruppen gegenüber.

Der entscheidende Unterschied zwischen einem Hersteller, der eher ein junges Publikum mit kurzfristiger Perspektive und Do-It-Yourself Mentalität anspricht, und den Luxemburger Möbelhändlern ist die Langfristigkeit: Die Qualität der Produkte, der komplette und maßgeschneiderte Service sowie die professionelle Kenntnis und Erfahrung der einzelnen Akteure ermöglichen es dem Sektor, sich über die Jahre hinweg zu behaupten und seinen Stellenwert auf dem Markt zu bewahren.

Les points d'information:

Fédération Luxembourgeoise de l'Ameublement: www.fedam.lu
Confédération Luxembourgeoise du Commerce: www.clc.lu
Même contact : Secrétariat de la clc, tel: 439 444-1, reception@clc.lu